29. Bundeskongress am 28. / 29. November 2024 in Berlin


Das Programm steht. Die allermeisten Referent*innen haben ihr Kommen bereits zugesagt für den 29. Bundeskongress des DVLAB. Er findet am 28. /29. November 2024 im H4 Tagungshotel Berlin Alexanderplatz statt. Vorläufiger Kongresstitel: "Neustrukturierung der Altenhilfe JETZT - Der Druck wächst".

Notieren Sie diesen Termin für sich gleich in Ihrem Kalender. Sie können sich für den 29. Bundeskongress auch schon jetzt in der DVLAB Bundesgeschäftsstelle anmelden. Dann sichern Sie sich nicht nur Ihre Teilnahme mit Frühbucherrabatt, sondern können in Berlin auch vom wie immer spannenden Programm profitieren. Dieses greift mitten ins Herz jener brisanten Fragen, die der Alten- und Behindertenhilfe auf den Nägeln brennen und um die weder die Politik noch die Gesellschaft drumrumkommen.

Auf Anregungen des Teilnehmerkreises 2023 wird es auf dem nächsten Bundeskongress am Vormittag des zweiten Kongresstages übrigens ein neues Angebot geben: ein exklusiv für Pflegedienstleitungen gestaltetes Programm, das für zwei Stunden parallel zu den Vorträgen im Plenum läuft. Die dafür vorgesehenen Themen finden Sie weiter unten.

Hier jetzt ein erster Überblick über alle Themen und Referent*innen des zweitägigen Programms:


IM PLENUM

Die Politik der Bundesregierung in Altenhilfe und Altenpflege
Kommt eine Reform noch in dieser Legislaturperiode? Dazu erhofft sich der DVLAB Antworten von Sabine Dittmar (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit. Ihre Zusage steht noch aus.

Ohne Strukturreform droht der Altenhilfe eine Katastrophe!
Zu dieser Erkenntnis wird der bekannte Gesundheitsökonom Prof. Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen einem Faktencheck sowie den Reformansatz der Initiative Pro-Pflegereform vortragen.

Ambulant - stambulant - stationär
Das Leistungsrecht muss zu den Menschen passen - und nicht die Menschen zum Leistungsrecht. Das sagt Stephan Dzulko. Der Fachautor sowie ausgewiesener Kenner des Altenhilfesystems wird auch aufzeigen, welche bundes- und landesrechtlichen Hemmnisse beseitigt werden müssen.

Pflege und Pflegeversicherung im demografischen Wandel
Dr. Martin Schölkopf leitet die Abteilung Pflegeversicherung und Stärkung im Bundesgesundheitsministerium. Er wird auf dem DVLAB Bundeskongress Perspektiven zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung und Finanzierung aufzeigen.

Die Baustelle Pflegesatzverhandlungen …
… ist Dr. Sylvia Hacke bestens vertraut. Denn die Hamburger Mediatorin berät Träger im Leistungserbringungsrecht und begleitet Pflegesatzverhandlungen wie Schiedsstellenverfahren. In Berlin wird sie dem gesetzlichen Anspruch die problematische Alltagsrealität gegenüberstellen.

Zur Sicherung systemrelevanter Arbeit besteht große Handlungsnotwendigkeit.
Aber was ist konkret notwendig - und wie kann vorausschauendes Handeln gelingen? Darüber wird die Leipziger Dipl.-Politologin Dr. Cornelia Heintze vortragen.

DISKUSSION: Die Altenhilfe ist auf Kante genäht.
Aber ist die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode bereit zu einer umfassenden Pflegereform? Das wird der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann diskutieren mit Erich Irlstorfer (Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU Bundestagsfraktion), Prof. Dr. Heinz Rothgang (Gesundheitsökonom, Universität Bremen) und voraussichtlich Kordula Schulz-Asche (Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen).

Wie steht es in den Bundesländern um den aktueller Umsetzungsstand des Bundesteilhabegesetzes?
Das weiß Dr. Sebastian Weber, Fachanwalt für Sozialrecht aus München. Er wird auf dem 29. Bundeskongress in Berlin aber auch aufzeigen, was die UN-Behindertenkonvention wollte und was bei den Betroffenen tatsächlich ankommt.

Ist die Generation Z in der Altenhilfe eine Herausforderung für das Management?
Zu dieser spannenden Frage wird Prof. Dr. Thomas Druyen von der Siegmund Freud Privatuniversität Wien fundierte Antworten geben.

Digitalisierung für die Altenhilfe
Telematik, Telepflege, Kompetenzzentrum Digitalisierung - was ist zu erwarten? Dazu wird Britta Gräfe von der Forschungsstelle Pflegeversicherung beim GKV Spitzenverband referieren.

Wirtschaftlichkeit sichern
Wie können Einrichtungen Springerpools bilden und die Zeitarbeit eindämmen? Zu dieser Frage steht der DVLAB noch in Kontakt mit möglichen Referent*innen.

Der Weg zum garantierten Dienstplan
Karla Kämmer kennt ihn. Die Dipl.-Sozialwissenschaftlerin und -Organisationsberaterin ist Inhaberin der Karla Ka?mmer Beratungsgesellschaft (Essen) und plädiert für gelebte Praxis statt Modell.

Das Pflegekonzept SGB Reha
Es steht für "sektorenübergreifende gerontopsychiatrische Behandlung und Rehabilitation in Pflegeheimen". Dieses von einer Studie begleitete Projekt unter Konsortialführung der AOK Rheinland/Hamburg verfolgt einen ganzheitlichen Versorgungsansatz. Die Evaluation hat erste Ergebnisse erbracht, über die voraussichtlich der AOK-Vorstand Matthias Mohrmann (Düsseldorf) berichten wird.

Pflege deinen Humor
Denn er ist eine enorm wertvolle Ressource im Pflegealltag. Das hat der Fachkrankenpfleger Matthias Prehm vielfach selbst erfahren. Heute ist er Buchautor sowie Inhaber der "HumorPille®", einem Anbieter von entsprechenden Seminaren und Workshops. Eine Kostprobe von Prehm soll den 29. Bundeskongress beschließen.

 

PDL EXKLUSIV

(für zwei Stunden im eigenen Tagungsraum am Vormittag des zweiten Kongresstages parallel zu den Vorträgen im Plenum)

Pflegeabläufe neu aufbauen
In Sachen Vorbehaltsaufgaben und Qualifikationsmix sorgt hier Karla Kämmer (Essen) für Klarheit, damit ein gelingendes, verantwortliches Zusammenspiel aller Beteiligten im Handlungsfeld Pflege seine volle Wirkung entfalten kann.

Stationäre Tourenplanung
Volker Schotte (Düsseldorf) ist u.a. Berater und Coach im Bereich der Organisationsentwicklung. Er weiß, wie stationäre Tourenplanung unter Beachtung der Rollen und Aufgaben funktioniert, und wird dies auch vermitteln.

Dauerbaustelle Pflegegradmanagement
Die Einstufung in den richtigen Pflegegrad ist sowohl für den pflegebedürftigen Menschen als auch für die Art und den Umfang der Unterstützung entscheidend. Gute Ergebnisse entstehen hier durch Qualifizierung, wird Experte Stephan Dzulko (Göttingen) belegen.


Demnächst finden Sie an dieser Stelle auch die ausführlichen Buchungsmodalitäten samt endgültigem Programmheft sowie die Möglichkeit, sich hier auch online für den 29. Bundeskongress des DVLAB anzumelden.

(Foto: www.h-hotels.com/de/h4/hotels/h4-hotel-berlin-alexanderplatz)

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