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+++ Niedersachsen rebelliert gegen Pflegekammer +++ Demonstration in Hannover +++ Petition im Netz +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender

  Zuschlag auf Bundesebene?

Gerontopsychiatrisch erkrankte Heimbewohner mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten haben einen erhöhten Versorgungsbedarf. Das belegt eine vom DVLAB initiierte Studie. Über die Hälfte der Betroffenen zeigt schwerste, über 10 % schwere Beeinträchtigungen im Bereich "Verhaltensweisen und psychische Problemlagen". Für eine spezialisierte Versorgung dieser Personengruppe werden Heime personell jedoch nicht besser ausgestattet.

Entsprechend stellt der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann in der Zeitschrift "Altenheim" (Ausgabe 8.2018) fest: Die Pflegereformen sollten die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz verbessern. "In der vollstationären Pflege ist das aber nicht für alle demenzkranken Menschen gelungen."

Für den erhöhten Versorgungsbedarf der o.g. Betroffenen schlägt Dürrmann einen gerontopsychiatrischen Zuschlag vor, den die Pflegeversicherung direkt und pauschal an spezialisierte Heime leistet. Als Modell könnte die Finanzierung der zusätzlichen Betreuungskräfte mit einer entsprechenden Rahmenvereinbarung dienen.

Hier der vollständige Artikel

  22. Holler Runde
Altenpflege -
Ausgang ungewiss

Am 6. März 2019 tagt zum 22. Mal die Holler Runde mit 300 Teilnehmenden in Hildesheim. Veranstalter ist wie immer die Alzheimerberatung e.V. in Zusammenarbeit mit der Seniorenzentrum Holle GmbH. Der Fachtag titelt dieses Jahr "Altenpflege - Ausgang ungewiss" und will Fakten und Forderungen zur Pflegesituation erörtern. Wichtiger Schwerpunkt wird dabei die Gerontopsychiatrie sein.

Gastgeber Peter Dürrmann hat ein hochaktuelles Programm mit namhaften Referentinnen und Referenten besetzt. Er selbst wird neue Studienergebnisse zur Bedarfskonstellation gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten vortragen. Hierzu wird auch thematisiert, welche Herausforderungen die Pflegenden bewältigen müssen, wie es um ihre Gesundheit steht und welche Rahmenbedingungen und Versorgungskonzepte Heime benötigen.

Zwei besondere Referenten beleuchten das Thema aus politischer Sicht: Ministerialdirigent Dr. Martin Schölkopf sowie Dr. Norbert Blüm, ehemals langjähriger Bundesminister.

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Top Aktuell

 PpSG:
Seit 1. Januar in Kraft

Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Es soll das Pflegepersonal entlasten und Unterbesetzung entgegenwirken. Dafür wurde das "Sofortprogramm Pflege" geschaffen.

Hier mehr Informationen

 Niedersachsen: Pflegekräfte gegen Pflegekammer

Niedersachsens Pflegekräfte gehen gegen "ihre" kürzlich errichtete Pflegekammer auf die Barrikaden. Ausgelöst hatten das im Dezember 2018 die ersten übersandten Beitragsbescheide. Sie folgten dem Grundsatz, allen Pflegekräften zunächst die maximale Beitragshöhe zuzumuten, welche auf einem jährlichen Einkommen (brutto) von 70.000 Euro basiert. Dieses Vorgehen der Kammer löste den Proteststurm aus. Er zeigt sich auch in folgenden Aktivitäten:

• Eine Online-Petition wendet sich gegen die Zwangsmitgliedschaft in der Kammer und fordert die Abschaffung der Institution. Der DVLAB ruft zur Unterzeichnung auf.

• Bei einer Kundgebung in Göttingen brachten hunderte Pflegekräfte ihren Protest zum Ausdruck.

• Der Initiator der Petition hat zu einer Demonstration in Hannover am 2. Februar 2019 auf dem Opernplatz aufgerufen. Der DVLAB mobilisierte dafür viele Pflege- und Leitungskräfte.

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