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+++ Politik lässt Altenpflege im Stich +++ Schutzausrüstung fehlt, Beschäftigte in Bedrängnis +++ Gefährliche Lage im Nachtdienst +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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D-31134 Hildesheim
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender


  Corona-Virus:
DVLAB zur Lage in der Altenhilfe


Der DVLAB informiert seine Mitglieder in regelmäßigen Rundmails über jeweils relevante Punkte in der Corona-Krise. Hier einige Schlaglichter:


AUSGLEICH: Von der Virus-Krise verursachte Mehraufwendungen und Einnahmeverluste der Altenpflege werden nach aktuellem Kenntnisstand durch die Pflegeversicherung ausgeglichen. Hinsichtlich der Investitionskosten sind nun die Länder gefordert, die Mindereinnahmen zu decken.


MAHLZEITEN IN PFLEGEHEIMEN sollten BewohnerInnen in großen Speisesälen nur noch in kleinsten, voneinander abgeschotteten Gruppen einnehmen. Andernfalls wäre das im Grunde eine verbotene Veranstaltung. Alternativen: unterschiedliche Essenszeiten, Essen auf dem Zimmer etc.


NACHTDIENST: Der DVLAB hat sich vielfach zu den teils desaströsen Personalschlüsseln für den Nachtdienst geäußert. Die Corona-Krise erhöht die Gefährlichkeit der Situation. Einrichtungen sollten daher prüfen, ob Aufgaben im Tagdienst zugunsten der Stärkung des Nachtdienstes unterlassen werden können (ggf. anteilige Verschiebung der Grundpflege in den Abend).


SCHUTZAUSRÜSTUNG - derzeit ein beherrschendes Thema von absoluter Wichtigkeit für die in der Pflege Beschäftigten. "Wenn wir sie nicht ausreichend schützen können, stehen die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen und die Gesundheit aller Beteiligten auf dem Spiel", so der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann.
Derzeit fehlt es der Altenpflege bundesweit fast überall an angemessener Schutzkleidung und insbesondere an Atemschutzmasken. "Unser Pflegepersonal wird im Regen stehen gelassen", warf z.B. Peter Koch, Mitglied im DVLAB-Landesvorstand Baden-Württemberg, der Politik öffentlich vor. Aus Angst vor einer Infektion würden die ersten Pflegekräfte bereits kündigen.
Zu diesem Problem hat sich aktuell auch der DVLAB-Bündnispartner Deutscher Berufsverband Altenpflege (DBVA) mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. "Und die Altenpflege wird der Corona-Krise noch länger ausgesetzt sein", so Peter Dürrmann. "Es geht neben kurzfristigen Fragen der Sicherstellung von Schutzausrüstung also um ein anhaltendes Problem."


Hier
der Entwurf zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz

Hier die aktuelle Mitglieder-Info

Hier die Pressemitteilung des DBVA

Hier die Kritik von Peter Koch

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Top Aktuell

 Bundeskongresse:
Save the dates

Der diesjährige Bundeskongress findet am 19./20. November 2020 in Berlin statt. Veranstaltungs-
ort ist das "Hotel Berlin Berlin". Auch der Termin des übernächsten Bundeskongresses steht schon fest: Es ist der 18./19. November 2021 - wieder in Berlin.


Corona-Virus:
Plötzlich ist alles anders

Der DVLAB möchte Leitungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe zu neuen Entwicklungen möglichst stets auf dem Laufenden halten. Hier ein Nachrichtenüberblick:

 Aktuelle Zahlen aus Deutschland
100.132 Infizierte, 1.584 Todesfälle (Stand: 06.04.2020, 13 Uhr, Quelle: Johns Hopkins Universität)

 Mehrkosten in der Pflege
In Deutschland werden etwa vier Millionen Pflegebedürftige stationär oder ambulant professionell versorgt. Den Einrichtungen und Diensten sollen sämtliche Corona-bedingten Mehrkosten erstattet werden. Das sagten die gesetzlichen Krankenkassen jetzt zu. Finanziert wird laut GVK auch der Mehrbedarf an Handschuhen, Atemmasken und Desinfektionsmitteln. Und ebenso sichergestellt soll die Finanzierung von Pflegekräften sein, die in zwischenzeitlich geschlossenen Tageseinrichtungen arbeiten. Diese Beschäftigten sollen z.B. die Pflege in Heimen unterstützen, so die GKV.

 Qualitätsprüfungen
Um das Personal in Heimen zu entlasten, sind die regelmäßigen Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen für den sogenannten Pflege-TÜV zunächst bis Ende Mai ausgesetzt.

 Pflegegrad-Einstufung
Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) stellen jede Form der körperlichen Untersuchung zur Einstufung in Pflegegrade vorerst ein. Das Ende dieser Schutzmaßnahme ist noch offen. Einstufungen basieren nun vorläufig auf vorliegenden Informationen sowie telefonischen Interviews mit Antragstellern bzw. Bezugspersonen.

 Personalschlüssel vorerst ausgesetzt
In der stationären Altenpflege gelten die Personalschlüssel befristet nicht mehr. Einrichtungen können ihre Betriebe auch dann fortführen, wenn weniger Pflegekräfte als vorsehen zur Arbeit erscheinen. Unterstützt werden sollen sie von Mitarbeitenden des MDK.

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