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+++ Bund will Eigenanteile deckeln +++ DVLAB fordert umfassende Pflegereform +++ Hier die Vorschläge +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender



  Webserie "Ehrenpflegas":
Ärgerlich für die Altenpflege

Das Bundesfamilienministerium will Jugendliche mit fünf "coolen" Kurzfilmen in den sozialen Netzwerken für die neue generalistische Pflegeausbildung gewinnen. Die Miniserie "Ehrenpflegas" zeigt drei fiktive junge Menschen unterschiedlicher intellektueller Ausstattung. Sie haben gerade ihre Pflegeausbildung begonnen. Weil das Ganze witzig, spritzig, eben unkonventionell rüberkommen soll, sind die Geschichten von vermeintlicher Jugendsprache durchtränkt.

"Ehrenpflegas" hat 700.000 Euro gekostet und ist Teil der Kampagne "Mach Karriere als Mensch". Jetzt überschüttet insbesondere die Pflegebranche das filmische Werk mit heftiger Kritik. Und das zu Recht. Vorzuwerfen ist den bewegten Bildern nicht nur die anbiederische Machart, sondern vor allem die darin kolportierten Klischees. Eine realistische Idee von pflegerischer Ausbildung, anspruchsvoller Tätigkeit und geeignetem Personal kann jedenfalls nicht aufkommen. Im Gegenteil: Die Darstellung verletze "Selbstverständnis, Ethos und Pflegefachlichkeit der Berufsgruppe", sagt z.B. der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe. Damit liegt er nicht falsch.

Vor allem die Sequenzen zur Altenpflege sind völlig misslungen. Sie wird vom Auszubildenden "Boris" repräsentiert, einem stark überzeichneten tumben Charakter. Angesichts der Ausformung dieser Rolle steigt einem die Fremdscham ins Gesicht. So sieht das Familienministerium also die Altenpflege? Mit "Boris" hat das Ministerium der Branche einen Bärendienst erwiesen.

Hier "Ehrenpflegas" sehen

Top Aktuell

  Mitgliederversammlung:
Dieses Jahr virtuell

Die Corona-bedingten Infektionszahlen steigen exorbitant. Daher führt der DVLAB am 9. Dezember 2020 um 15 Uhr seine Mitgliederversammlung als Video-Konferenz durch. Damit der Verband handlungsfähig bleibt, appelliert er an seine Mitglieder: "Nehmen Sie an der virtuellen Mitgliederversammlung teil und zoomen Sie mit!"

  Corona-Schnelltest:
Mehr Sicherheit

Seit Mitte Oktober 2020 können Einrichtungen der Altenpflege regelmäßig kostenfreie Antigen-Schnelltests bei asymptomatischen Mitarbeitenden, BewohnerInnen und BesucherInnen durchführen. Das geht aus der aktuellen Coronatest-Verordnung des Bundes vom 14. Oktober hervor. Das Testkontingent einer Einrichtung richtet sich nach der von ihr betreuten Personenzahl. In der stationären Pflege sind das bis zu 20 Schnelltests im Monat pro BewohnerIn, in der ambulanten Pflege bis zu 10 Tests pro PatientIn. Ist ein Schnelltest positiv, wird das Ergebnis mit dem sensibleren PCR-Test überprüft. Die Kosten sollen aus dem Gesundheitsfond beglichen werden.

Hier die Verordnung

  Verdi & BVAP:
Einig über Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Bundes-
vereinigung Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) sind sich nach eigenem Bekunden über einen Tarifvertrag für die Altenpflege einig: Fachkräfte mit Examen sollen ab 01.01.2023 mindestens 18,50 Euro die Stunde verdienen, Pflegehilfskräfte entsprechend weniger. In Kraft treten soll der Tarifvertrag bereits Mitte 2021. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (Foto) möchte die Regelungen für die gesamte Branche verbindlich machen. Andere Vertreter der Langzeitpflege wenden sich gegen diesen Plan.
Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons
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