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 Fahrplan zur Umsetzung einer künftigen Qualifizierung von Leitungskräften

02.07.2018   Der DVLAB hat einen neuen Qualifizierungsrahmen für Führungskräfte in der Altenhilfe erarbeitet. Kern ist, über eine länderübergreifende Weiterqualifikation mit Masterabschluss bundeseinheitliche Zugänge zu Leitungspositionen in der Altenhilfe zu schaffen.

Bei diesem Vorhaben wird der DVLAB nun von Prof. Dr. Thomas Klie und Prof. Dr. Berthold Dietz (beide Evang. Hochschule Freiburg) unterstützt.

Folgender Fahrplan zur Umsetzung ist vorgesehen:

➤ Das Papier zum Qualifizierungsrahmen wird bis Ende Juli überarbeitet und in zwei Fassungen aufbereitet: einmal für die Verwendung im Hochschulbereich, zum anderen zur Übergabe an die Politik, die Arbeitsebenen in den Ministerien sowie die Leitungskräfte im DVLAB.

➤ Es wird angestrebt, den Qualifizierungsrahmen anschließend den entsprechenden Landesministerien sowie u.a. bei einer Heimrechtsreferententagung vorzustellen.

➤ Darüber hinaus soll geprüft werden, welche Hochschulen im Bundesgebiet die Voraussetzungen mitbringen, damit die vorgesehene Weiterbildung bzw. der Aufbaustudiengang mit Masterabschluss angeboten werden kann.

"Aus unserer Sicht ist es wünschenswert, möglichst in jedem Bundesland über einen Anbieter zu verfügen", sagt der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann. Er ist wesentlich am Qualifizierungskonzept und den Umsetzungsplänen beteiligt.

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  Corona-
Nachrichten

Aktuelle Zahlen: Am 21. Januar 2021 vermeldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 20.398 Neuinfektionen und 1013 Todesfälle in Deutschland innerhalb 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz wird im Bundesdurchschnitt mit 119,0 angegeben. Das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November 2020. Den bisherigen Höchstwert hatte er kurz vor Weihnachten mit 197,6 erreicht. Die aktuell höchsten Inzidenzen weisen derzeit Thüringen mit 225,0 und Brandenburg mit 203,3 auf, den niedrigsten Wert hat Bremen mit 76,6.

Impfstoff knapp: Die Europäische Kommission hat am Jahresende 2020 und zu Jahresbeginn 2021 zwei mRNA-Impfstoffe zugelassen. Beide sind nun in Deutschland zur Verwendung freigegeben. Der Impfstart lief jedoch schleppend an. Weil der Impfstoff noch längere Zeit knapp bleibt, wurde per Verordnung priorisiert, welche Personen jeweils höchste Priorität (1. Gruppe), hohe Priorität (2. Gruppe) und erhöhte Priorität (3. Gruppe) bei der Immunisierung haben.

Pflegekräfte skeptisch: Die Bereitschaft, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, ist unter Pflegekräften noch sehr heterogen. In manchen Einrichtungen der Altenhilfe liegt sie bei nur 50 Prozent oder sogar darunter. Insbesondere besteht Skepsis wegen der sehr kurzen Entwicklungszeit des Impfstoffes sowie im Hinblick auf seine Nebenwirkungen und Langzeit-Folgeschäden. Der diesbezügliche Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder, für Pflegekräfte eine Impfpflicht einzuführen, stieß in der Politik und Gesellschaft auf breite Ablehnung.

Besonders gefährdet: In Pflegeheimen wohnende Menschen haben unter bestimmten Voraussetzungen ein deutlich erhöhtes Risiko, innerhalb von 30 Tagen nach einem positiven Corona-Test zu versterben. Zu den Risikofaktoren gehören vor allem auch kognitive Beeinträchtigungen.

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