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 Sofortprogramm für stationäre Altenpflege

24.05.2018   Am gestrigen Mittwoch hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Eckpunkte eines Sofortprogramms u.a. gegen den Personalnotstand in der Altenpflege der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Maßnahmen sollen rund 13.000 zusätzliche Stellen sowie bessere Arbeitsbedingungen schaffen und zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Für die stationäre Altenpflege zielt das Sofortprogramm darauf, insbesondere den Aufwand im Zusammenhang mit der medizinischen Behandlungspflege pauschal teilweise abzudecken. Davon soll jede vollstationäre Einrichtung profitieren:

► Einrichtungen mit bis zu 40 Bewohnerinnen/Bewohnern sollen eine halbe Pflegestelle zusätzlich erhalten.
► Einrichtungen mit 41 bis 80 Bewohnerinnen/Bewohnern sollen eine ganze Pflegestelle zusätzlich erhalten.
► Einrichtungen mit 81 bis 120 Bewohnerinnen/Bewohnern sollen 1,5 Pflegestellen zusätzlich erhalten.
► Einrichtungen mit mehr als 120 Bewohnerinnen/Bewohnern sollen zwei zusätzliche Pflegestellen erhalten.

Die Pflegeeinrichtungen sollen die Möglichkeit haben, beantragte zusätzliche Stellen schnell und unbürokratisch durch einen Zuschlag finanziert zu bekommen. Für diese Finanzierung soll die GKV jährlich pauschal einen Betrag an den Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung zahlen und sich auch die private Pflegeversicherung beteiligen. Ziel: Die Pflegebedürftigen sollen die zusätzlichen 13.000 Stellen nicht mitfinanzieren müssen.

Am Mittwochabend betonte Spahn dagegen in einem Interview mit den "Tagesthemen", dass er für eine deutliche Verbesserung in der Pflege insgesamt eine Erhöhung des Pflegebeitrags für unvermeidbar ansehe. Eigentlich ist aber geplant, auch strukturelle Tarifsteigerungen für die Pflegekräfte von den Kostenträgern refinanzieren zu lassen.

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Top Aktuell

  DVLAB & DPR:
Gemeinsame Stimme

Der DVLAB und der Deutsche Pflegerat (DPR) haben die letzten Schritte für eine Vereinbarung unternommen: Ab Herbst 2018 wollen sie sich Sitz und Stimme im Qualitätsausschuss teilen. Die Rotation soll im zweijährigen Rhythmus erfolgen, jedes Abstimmungsverhalten zuvor untereinander abgesprochen werden.

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  KAP: Arbeitsgruppe mit Claire Désenfant

Die Konzertierte Aktion Pflege (KAP) soll die Arbeits-
bedingungen von Pflegekräften spürbar verbessern. Dafür sollen in fünf Arbeitsgruppen zeitnah Maßnahmen und Empfehlungen erarbeitet werden. In vier dieser Gremien wird der DVLAB vertreten sein. Die AG "Ausbildung und Qualifizierung" startet am 21. September 2018. Der DVLAB entsendet in dieses Themenfeld seine Expertin Claire Désenfant (Foto), Mitglied im Landesvorstand Baden-Württemberg.

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Sommerfrisches Expertenwissen ...

... verspricht Karla Kämmer auf ihrem Expertenforum 2018 am 13. September in Essen. Dort wird Leitungskräften kompakt an einem Tag mehr Wissen zur optimalen Positionierung ihrer Einrichtung am Markt geboten - mit 10 Experten in 10 Workshops.

Vom DVLAB-Bundesvorstand als Referenten mit dabei: Peter Dürrmann zum Thema "Geronto-Pflegegrad-Mix - Konsequenzen für Ihre Managementstrategie" und Stephan Dzulko zum Thema "Chance Ambulantisierung - seriöse Konzepte statt Seifenblasen".

Hier geht's zum Programm und zur Anmeldung

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