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+++ Widerstand gegen Pflegekammern +++ Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Teilerfolgen +++ Pflegekräfte kämpfen weiter +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender

  Pflegekammer:
Teilerfolge im Norden

Die umstrittene Pflegekammer in Niedersachsen soll für ihre Mitglieder beitragsfrei sein. Das hatte die Landesregierung im November 2019 beschlossen. Die Koalitionspartner (CDU und SPD) wollen die Beiträge in Höhe von sechs Millionen Euro aus Steuermitteln finanzieren. Bereits entrichtete Beiträge sollen an die Mitglieder zurückbezahlt werden.

Im Dezember 2019 zog die Regierungskoalition ("Jamaika") in Schleswig-Holstein nach. Dort beschloss der Landtag eine nachträgliche Anschubfinanzierung der Pflegekammer in Höhe von drei Millionen Euro. Damit soll auf die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen zumindest für das Jahr 2019 verzichtet werden.

Der Kieler Beschluss ist jedoch nicht bedingungslos: Im 1. Quartal 2021 soll eine Vollabstimmung unter allen Mitgliedern der ebenfalls umstrittenen Pflegekammer Schleswig-Holstein darüber entscheiden, ob sie bleibt oder nicht. In der Folge unterliegt sie bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses einem Einstellungsstopp.

Diese beiden Entwicklungen werten die vielen Pflegekräfte in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die sich für die Abschaffung "ihrer" Landeskammern engagieren, als Teilerfolg. Sie wollen in beiden Bundesländern ihren Widerstand jedoch fortsetzen, solange das Ziel noch nicht erreicht ist.

Der DVLAB gehört ebenfalls zu den Gegnern der Pflegekammern. Der Bundesvorsitzende Peter Dürrmann: "Sie lösen kein einziges Problem in der Altenhilfe."

  "Altenheim":
Peter Dürrmann unter den "TOP 20" Köpfen des Jahres

Die Pflege befinde sich in einem fundamentalen Wandel, stellt die Zeitschrift "Altenheim" in ihrer jüngsten Ausgabe richtig fest. Diesem Wandel hat die Redaktion in ihrem Dezemberheft ein Gesicht gegeben: Sie kürte Menschen, die vorangehen und Mut beweisen. Unter den "TOP 20 des Jahres" setzte die Redaktion den DVLAB-Bundesvorsitzenden Peter Dürrmann auf Platz 8.

In der Begründung heißt es: "Eloquent, kämpferisch, umtriebig - Peter Dürrmann lässt nicht locker. Ihm und dem ´Bündnis für Altenpflege` ist im Rahmen der Pflegeberufereform ein Teil-Sieg gelungen. Er wird einfach nicht müde, für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen. Weil es ihm wichtig ist. Ohne solche Köpfe, die für die Branche brennen, stünde es schlecht um die Altenpflege."

Im Heft gewürdigt wird Peter Dürrmann von Dr. Birgit Hoppe. Die Vorstandsvorsitzende des AAA (Arbeitskreis Ausbildungsstätten für Altenpflege in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin) schreibt in ihrer Laudatio:

"Es gibt Personen, die herausragen. Darin, wie sie sich für Menschen, fach- und gesellschaftspolitische Themen einsetzen. Dabei eine hohe Fachexpertise besitzen und nicht einfach Trends zum eigenen Nutzen folgen. Zu ihnen gehört Peter Dürrmann. Die Altenhilfe in Deutschland kann sich glücklich schätzen, dass er Verantwortung übernimmt. Die Zusammenarbeit mit ihm ist fachlich stets ein Gewinn. Sein Wissen und Können ist nicht zuletzt deswegen eine Bereicherung für die Entwicklung der Altenhilfe, weil er in Kontexten denkt und handelt."

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Top Aktuell

 Deutliches Signal vom 25. Bundeskongress



Der DVLAB hat von seinem 25. Bundeskongress am 21./22. November in Berlin ein unüberhörbares Signal ausgesandt: Die Altenhilfe kann nicht mehr warten, bis ein neues Personalbemessungssystem eingeführt wird. Sie braucht mehr Personal - und zwar sofort. Dazu der Initiativvorschlag des Berufsverbandes: Für die Pflegegrade 3 bis 5 sollten Pflegeheime schnellstmöglich ihre Personalmenge auf bis zu 1 : 1,5 aufstocken können. Und zwar nach eigenem fachlichen Ermessen der Bedarfe, ohne Anrechnung auf die Fachkraftquote sowie direkt finanziert über die Pflegekasse analog dem Pflege-Personal-Stärkungsgesetz. Hierdurch würden zudem die Eigenanteile der Betroffenen nicht steigen.

Dieses Signal erreichte über 500 TeilnehmerInnen und Experten sowie die Bundespolitik auf dem Kongress, darunter die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Sabine Weiss. Das Foto zeigt sie im Gespräch mit dem DVLAB-Bundesvorsitzenden Peter Dürrmann.

Presseerklärung zum Signal


 DVLAB Bundesvorstand: Mit großen Mehrheiten gewählt

Am 20. November 2019 haben die Delegierten des DVLAB in Berlin einen neuen Bundesvorstand bestimmt. Dabei bestätigten sie "alte" Vorstandsmitglieder im Amt und ergänzten das Gremium um zwei neue Mitglieder - und alle mit jeweils sehr großen Mehrheiten. Diese Wahl bedeutet für die Spitze des Verbandes viel Rückenwind für ihre Arbeit in den kommenden fünf Jahren.

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