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 Pflegeausbildung: Bundestag hat Kompromiss verabschiedet

23.06.2017   Über das Gesetz zur Reform der Pflegeausbildung ist lange gestritten worden. Jetzt hat der Bundestag darüber entschieden.

Auf den letzten Drücker wurde in dieser Legislaturperiode ein Kompromiss verabschiedet, den Karl Lauterbach (SPD) und Georg Nüßlein (CSU) erarbeitet hatten. Danach soll nun ab dem Jahr 2020 eine zweijährige generalistische Pflegeausbildung kommen. Anschließend haben die Auszubildenden die Wahl:
➤ Sie setzen die generalistische Ausbildung auch im dritten Jahr fort und sollen hinterher überall einsetzbar sein.
➤ Sie spezialisieren sich im dritten Ausbildungsjahr auf den Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege mit einem jeweiligen Abschluss und können hinterher nur in ihrem Fachgebiet arbeiten.
➤ Sie beenden ihre generalistische Ausbildung nach zwei Jahren mit dem Abschluss Pflegeassistenz.

Das Bündnis für Altenpflege hatte noch kurz vor der Entscheidung des Bundestages eine erneute Anhörung für zwingend angesehen. Darüber hinaus hatte es zum in Rede stehenden politischen Kompromiss stets betont: "Ob und wie er überhaupt ist, wird von der inhaltlichen und fachlichen Ausgestaltung des Gesetzes abhängen.“

Diese wird aber auf sich warten lassen. Die entsprechenden Verordnungen insbesondere zu den Lerninhalten, aber auch zu Einsatzorten der Auszubildenden und anderen Fragen sollen erst im Sommer 2018 vorgelegt werden. Bis dahin bleibt die nun verabschiedete Pflegeausbildungsreform weiterhin die Katze im Sack.

Bündnissprecher und DVLAB-Bundesvorsitzender Peter Dürrmann: „Wir haben immer gesagt, dass keine Pflegeausbildungsreform verabschiedet werden darf, solange die Ausbildungsinhalte und entsprechenden Verordnungen nicht bekannt sind. Das war uns so auch zugesichert worden!“

Diese Zusicherung hat sich nun als Makulatur erwiesen, denn nicht nur die Ausbildungsinhalte, Prüfungsanforderungen und vieles andere mehr bleiben weiterhin unklar. Auch hinter den Fragen, was mit der Altenpflege und was mit ihren Schulen wird, stehen große Fragezeichen. Peter Dürrmann fürchtet vor allem, dass der nun verabschiedete Kompromiss den Fachkräftemangel in der Altenpflege nicht lindern, sondern im Gegenteil noch verschärfen wird.

In der Praxis bleiben jedenfalls zu viele Fragen offen, die das Bündnis für Altenpflege auch allesamt detailliert dargelegt hatte. Das verabschiedete Gesetz gibt keine Antwort darauf.

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